Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!
Als heilklimatischer und Kneipp-Kurort im Osterzgebirge und als internationale Sportmetropole leben unsere Stadt und ihre Ortsteile von einer intakten Natur. Über zehntausend Gäste im Jahr nutzen unsere Umgebung zur Kur, zum Sport und zum Erholen. Diese Lebensgrundlagen müssen wir schützen, um unseren Kindern und Enkelkindern eine sichere Zukunft zu bieten. Atom- und Kohlekraftwerke haben negative Auswirkungen auf Gesundheit, Klima und Umwelt.
Unser Stadtrat hat daher die Gründung eines Energie-Tisches Altenberg einhellig begrüßt. Jeder einzelne Bürger, die Gewerbebetriebe und die Kommune können gemeinsam einen Beitrag für den Erhalt unserer Umwelt und eine zukunftsorientierte Ausrichtung unserer Stadt leisten. Als Kommune unterstützen wir die Ziele, Inhalte und Projekte des Energie-Tisches Altenberg.
Ich bitte auch Sie: Machen Sie mit!
Unterstützen Sie unsere gemeinsamen Bemühungen, Altenberg zu einem Zentrum regenerativer Energiequellen zu gestalten. Tragen Sie so zur Entwicklung unserer Stadt und ihrer Ortsteile bei.
Ihr Bürgermeister Thomas Kirsten

Förderung von Solaranlagen im Marktanreizprogramm
Seit 12. Juli 2010 können neue Anträge gestellt werden. Allerdings wurden die Förderbedingungen neu geregelt. So werden z.B. Solarkollektoren nur noch gefördert wenn Sie auch zur Heizungsunterstützung dienen. Eine reine Warmwasserbereitung wird nicht mehr gefördert. Solarkollektoranlagen die die Innovationsförderung beantragen, dürfen aber auch weiterhin zur Trinkwarmwassererzeugung eingesetzt werden.
Auch weitere Technologien wie z.B. luftgeführte Pelletöfen, Scheitholzvergaserkessel sowie wenig effiziente Wärmepumpen werden nicht mehr gefördert. Auch das Förderprogramm für Mini-KWK Anlagen bleibt weiterhin ausgesetzt. Für den gesamten Neubaubereich wird keine Förderung über das BAFA möglich sein.
Die vor dem Programmstopp am 03. Mai eingereichten Anträge werden zuerst und noch nach den alten Förderbedingungen bearbeitet. Wer seinen Antrag nach dem 03. Mai gestellt hat muss einen neuen Antrag stellen, der dann nach den neuen Förderbedingungen geprüft wird. Download Fördersätze
Alt-Weißeritzkreis in Solarbundesliga 2009/2010 gut vertreten
Altenberg wieder auf dem 2. Platz im FreistaatMit Altenberg, Hermsdorf/E., Bannewitz und Schmiedeberg haben aus dem Alt-Weißeritzkreis 4 selbständige Kommunen am Solarbundesliga Wettbewerb 2009/2010 teilgenommen. Altenberg konnte sich erneut eine Spitzenposition sichern und erreichte unter den sächsischen Städten mit 66 Punkten wieder den 2. Platz hinter Freiberg (90). Damit konnte die Bergstadt im Wettbewerb der selbständigen Kommunen wieder einen Platz gegenüber dem Vorjahr gut machen. weiter
Energie-Tisch Altenberg e. V. beteiligte sich zum 10. Mal am Tag der Erneuerbaren Energien
Gemeinsamer Solartag mit dem Landschaftspflege-verband Sächsische Schweiz/Osterzgebirge e. V.
in Ulberndorf am 24. April 2010
Dezentral Strom und Wärme erzeugen mittels Microgasturbinen
Der Energie-Tisch Altenberg e. V. hatte am 23. Oktober zu einer Veranstaltung mit interessanten Themen eingeladen. Die Vorträge finden Sie hier:
Dezentral Strom und Wärme erzeugen mittels Microgasturbinen mit Herrn Peters (Herzogenrath) (Download als PDF)
Veränderungen der Energieeinsparverordnung ENEV 2009 gegenüber der ENEV 2007 mit Herrn Kluge (SAENA) (Download als PDF)
Großes Interesse für kleine Windanlagen
Letzten Freitag (05. 06. 2009) im Kleinen Sitzungssaal des Rathauses Altenberg: Zu der vom Energie-Tisch Altenberg e.V. eingeladenen Veranstaltung zu Kleinwindanlagen waren überraschenderweise um die 50 Leute gekommen. Michael Heyde, der in Reinholdshain Kleinwindräder fertigt und von hier aus in die ganze Welt vertreibt, referierte über Anwendungsgebiete, Kosten und Nutzen und Aufstellungsbedingungen der verschiedenen Modelle im Leistungsbereich von 0,3 bis 6,0 KW.
Landkreis wird Bioenergie-Region
Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ist als einer der Sieger aus dem Bundeswettbewerb „Bioenergie-Regionen“ hervorgegangen. Wie das Bundeslandwirtschaftsministerium in Berlin mitteilt, können Investitionen in Bio-Energie damit in den kommenden drei Jahren mit einer Förderung von 90 Prozent rechnen. weiter
Regionalwegweiser
zu Objekten der Nutzung erneuerbarer Energien in den Landkreisen Weißeritzkreis und Sächsische Schweiz sowie in angrenzenden Gebieten
Mit der in diesem Projekt zu erstellenden Broschüre und Internetpräsentation soll vor allem den Bürgern der Landkreise Weißeritzkreis, Sächsische Schweiz und angrenzenden Gebieten des Landkreises Freiberg und der Landeshauptstadt Dresden die Möglichkeit gegeben werden, sich über die verschiedenen Nutzungsarten erneuerbarer Energien in der Region zu informieren.
Die Seiten des Regionalwegweisers finden Sie ab sofort unter
www.erneuerbare-energien-wegweiser.de
Die Broschüre als PDF können Sie auch hier herunterladen. Den Regionalwegweiser erhalten Sie auch bei den Landratsämtern Sächsische Schweiz und Weißeritzkreis.
Regionale Entwicklungskonzeption
zur solaren Energienutzung
im Weißeritzkreis und im Landkreis Sächsische Schweiz "Solarregion vom Windberg bis zum Großen Winterberg"
Unter diesem Titel entwickelte der Energie-Tisch Altenberg eine Solarstudie. Das Projekt wird gefördert durch das Programm "Regionen Aktiv" des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft. weiter
Download Solarstudie (PDF 8,5 MB)
Textversion (Doc 1 MB, ohne Bilder) + Bildmaterial
Download Solarleitfaden (PDF 1,1 MB)
Atomkraft? 
Immer noch Nein Danke!
Menschen, die Sie immer für mündig und intelligent hielten, denken plötzlich darüber nach, dass man vielleicht doch die Laufzeiten der Atommeiler in Deutschland verlängern könnte. Manch einer, der bislang klare Ansichten zum Thema Atom hatte, beginnt plötzlich zu zweifeln. Und Sie fragen sich: Haben sich einige Ihrer Freunde durch die Werbekampagnen der Atomlobby gehirnwaschen lassen? Kapitulieren sie vor den hohen Strompreisen? Oder ist am Ende etwas dran an den Argumenten der Atomkraftbefürworter? Doch Sie können beruhigt sein. Die taz erklärt Ihnen, wie Sie standhafter Atomkraftgegner und standhafte Atomkraftgegnerin bleiben.

