Landkreis wird Modellregion für Bio-Energie

Die Bundesregierung gibt rund 400000 Euro Fördermittel, damit hier Arbeitsplätze im Bereich Bio-Energie entstehen.

Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ist als einer der Sieger aus dem Bundeswettbewerb „Bioenergie-Regionen“ hervorgegangen. Wie das Bundeslandwirtschaftsministerium in Berlin mitteilt, können Investitionen in Bio-Energie damit in den kommenden drei Jahren mit einer Förderung von 90 Prozent rechnen.

Beteiligt am Wettbewerb hatten sich 210 Regionen, darunter für den Landkreis der Regionalbauernverband und der Verein Landschaf(f)t Zukunft Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Ihr Konzept gehört zu den 25 Siegern, die Bundesmittel erhalten.

Die Region Sächsische Schweiz-Osterzgebirge verfüge über erhebliche land- und forstwirtschaftliche Potenziale der Bioenergieerzeugung, erläutert Ines Thume von Landschaf(f)t Zukunft. Sie seien allerdings bisher kaum erschlossen. Deshalb wolle man nun branchenübergreifende Netzwerke in den Bereichen Biogas und Energieholz-Gewinnung bilden, den Bioenergie-Sektor zu einem eigenen Wirtschaftsfaktor entwickeln und dabei Arbeitsplätze schaffen.

Rund 420000 Euro stehen für die ersten Schritte bereit. Dazu zählen laut Ines Thume unter anderem ein Energieatlas für die Region, Technologiestudien und die Entwicklung von Betreibermodellen.

Von Christian Eißner, Sächsische Zeitung 05. 03. 2009

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