"Windkraft hat ihre Unschuld verloren"
Eine Diskussion in der Sächsischen Zeitung
Viele Borlaser sind gegen Windpark in ihrer Gemeinde
Franziska Günther
Gegenwind heißt die Devise der Bürgerinitiative Borlas. Von mindestens zehn Windrädern ist die Rede, zwischen Borlas und Lübau sollen sie für alternative Energie sorgen. Doch die Einwohner drehen die Windräder nicht mit, 245 der Borlaser quittierten gegen den geplanten Windpark.
Zitterpartie für Touristiker
In einer Bürgerversammlung legten Fachleute und die Bürgerbewegung kürzlich Risiken der geplanten Windkraftanlage den Borlasern dar. Gast der Veranstaltung war Eberhard Löffler, der ehemalige Landrat des Nachbarkreises Freiberg. Er versteht die Sorgen der Bürger allzu gut, Windenergie als umweltfreundliche Alternative betrachtet er kritisch: "Windkraft hat heute ihre Unschuld verloren."
Löffler forderte die Borlaser auf, das Problem politisch anzugehen. "Dringend muss es eine Gesetzesänderung im Baugesetzbuch geben", erklärte Eberhard Löffler. In seiner Amtszeit lernte er einige Härtefälle kennen: "Im Ernstfall kann der Beschluss des Gemeinderats außer Kraft gesetzt werden und muss sich dann dem Gesetz im Baugesetzbuch fügen", begründete er.
Groß sind die Ängste in Borlas vor den Gefahren der meterhohen Kolosse, das machte die Zusammenkunft deutlich. Grundstücksbesitzer fürchten den Wertverlust ihres Eigentums, der Tourismus bangt um einen schlechteren Erholungswert der Ortschaft.
Rotorblätter fliegen einfach davon
Im Winter gehe zudem von den meterbreiten Rotoren die Gefahr aus, dass sich Eis ablöst und auf benachbarte Straßen geschleudert wird. Welche Ausmaße ein Unfall an einer Windkraftanlage annehmen kann, zeigte eine Havarie im Windpark der Gemeinde Reinsberg bei Freiberg. Im April dieses Jahres kam es an einem Windrad zu einem Zwischenfall. Statt mit 25 Umdrehungen pro Minute sausten die Rotoren mit 100 Umdrehungen in 70 Meter Höhe im Kreis. Eine Kraftentwicklung, der die Rotorblätter nicht lange Stand hielten und in hohem Bogen davon flogen. Im Umkreis von mehreren hundert Metern lagen die teils tonnenschweren Elemente verstreut. Aus dem zerstörten Getriebe lief Öl aus, mitten in die Wiesen des Wasserschutzgebietes.
Dem hohen Sicherheitsrisiko stehe die Wirtschaftlichkeit der Windkraftanlagen nebensächlich gegenüber, betonte die Bürgerinitiative. 14 000 dieser Anlagen gibt es bundesweit, lediglich vier Prozent des Gesamtstromverbrauchs werden durch sie gedeckt. Klein beigeben wollen die Borlaser nicht, vom Gemeinderat fühlen sie sich außen vor gelassen, Informationen zu dem Energie-Projekt gebe es kaum.
Vier Wochen Zeit für Einsprüche
Mit Zuversicht sieht die Bürgerinitiative dem Termin entgegen, zu dem der Beschlussentwurf zum Bau der Anlagen öffentlich ausgelegt wird. Vier Wochen Zeit bleibt den Borlasern dann, um in Widerspruch zu gehen. Die Bürgerinitiative Gegenwind will standhaft bleiben im Zwist mit den Windmüllern. "Wir gehen davon aus, dass es in Borlas keinen Windpark geben wird", heißt es in dem Höckendorfer Ortsteil.
Thomas Jäckel aus Freital schreibt zu den Bedenken gegen den geplanten Windpark in Borlas:
Richtig
Die Argumente der Borlaser gegen den Windpark sind grundsätzlich richtig. Ein Windpark auf dem Gebiet zwischen Lübau und Borlas ist einfach unverantwortlich.
Doch nicht die Unfallgefahr für Vögel oder der Geräuschpegel sind für mich die Hauptgründe, gegen dieses Projekt zu argumentieren, sondern der in hohem Maße ökonomische sowie ökologische Schwachsinn. Der Betrieb eines Windrades ist nur für einen profitabel, für den Besitzer. Dieser profitiert von der gesetzlich vorgeschriebenen Abnahme des erzeugten Stromes zu überdurchschnittlich hohen Preisen, da ja Ökostrom. Die Mehrkosten, die durch diese Windräder entstehen, werden auf den Bürger umgelegt, das heißt die Stromkosten steigen. Dadurch entwickelt sich jedes einzelne Rad zur Gelddruckmaschine. Ein Windrad hat eine zehnjährige Wartungsgarantie, was danach wird, hängt vom Zustand der Anlage ab. Demzufolge ist die ökologische Notwendigkeit, wie von Umweltgruppen immer wieder beteuert, nur ein auf Profit einzelner ausgelegtes Geschäft, welches die Umwelt mehr belastet als ihr nutzt. Außerdem wird die Wirtschaftlichkeit der Anlagen mittlerweile selbst von Experten in Frage gestellt.
Andreas Warschau vom Energietisch Altenberg e.V. schreibt:
Gesunder Mix
Der Leserbrief von Thomas Jäckel aus Freital zur Problematik der Borlaser Windräder zeigt erneut, welch unheilvolle Nachwirkung die seinerzeitigen Auslassungen des ehemaligen sächsischen Ministerpräsidenten Biedenkopf über Windräder als "ökonomisch und ökologisch unsinnige Gelddruckmaschinen" zeitigen. Dabei widerspricht sich der Leser selbst, wenn er einerseits das Windrad als Gelddruckmaschine bezeichnet und im letzten Satz behauptet, die Wirtschaftlichkeit der Anlagen würde in Frage gestellt.
Abgesehen davon, dass es prinzipiell nichts Schlechtes ist, wenn man Geld verdient (darauf basiert ja die gesamte Wirtschaft, und bei anderen, wesentlich umweltproblematischeren technischen Produkten wie z. B. Autos hält sich die Aufregung über die Profite von BMW und Daimler ja auch in Grenzen): Insgesamt kostet die Einspeisevergütung für erneuerbare Energien als wirksames Instrument für den Klimaschutz den durchschnittlichen Haushalt monatlich ca. 1 € zusätzlich. Davon wurden im Bereich der Windenergie mittlerweile deutschlandweit 40.000 Arbeitsplätze geschaffen (das sind rechnerisch 16.000 bis 20.000 Euro je Arbeitsplatz). Zum Vergleich: Ein Arbeitsplatz in der Steinkohlenindustrie wird mit rund 40.000 bis 50.000 Euro subventioniert. Von Porsche bei Leipzig gar nicht zu reden.
Aber was viel wichtiger ist: Windenergie ist klimaneutral. Die energetische Amortisation liegt, je nach Standort und Typ, bei 3 bis 6 Jahren. Diese Zahl sagt aus, wann das Windrad die Energie, die zu seiner Installation verbraucht wurde, wieder erzeugt hat. Ein Windrad verbraucht nur Energie zur Herstellung; später gewinnt es die verbrauchte Energie zurück und liefert darüber hinaus erheblich mehr - und vor allem saubere! - Energie als man hineingesteckt hat. Demgegenüber amortisiert sich ein konventionelles Kraftwerk faktisch überhaupt nicht. Beim Kohle- oder Atomkraftwerk wird nicht nur beim Bau Energie verbraucht, sondern auch später, beim anschließenden Betrieb. Wegen der unvermeidlichen Energieverluste bei der Stromherstellung wird immer mehr Primärenergie hineingesteckt, als wieder an elektrischer Energie herausgeholt wird. Von einer energetischen Amortisation kann deshalb nie und nimmer die Rede sein. Im Gegenteil, je länger das Kraftwerk läuft, desto negativer wird seine Energiebilanz.
Die Borlaser Bürgerinitiative hat Recht, wenn Sie feststellt, dass zur Zeit lediglich 4 Prozent des Gesamtstromverbrauches durch Windenergie gedeckt werden. Angesichts des absehbaren Endes der nicht umsonst so genannten "endlichen Ressourcen" müssen wir uns umso mehr Gedanken über erneuerbare Energiequellen machen. Dabei kommt es immer auf den gesunden Mix der verschiedenen Energieträger an. Wichtig ist auch eine gesunde Abwägung zwischen den Belangen von Ästhetik, Naturschutz, Tourismusinteressen usw. auf der einen Seite und der schlichten Notwendigkeit, Alternativen zu fossilen Energieträgern zu entwickeln. Den meisten ist die Flut des Jahres 2002 als Indiz für den laufenden Klimawandel noch gut in Erinnerung. Und den Einfluss des CO2-Ausstoßes auf eben diesen Klimawandel bestreitet mittlerweile kein Mensch mehr.
Die Gefahr, dass Borlas wie Heuersdorf bei Leipzig abgebaggert werden soll, besteht nicht: hier lagern keine Braunkohlenvorräte. Möglicherweise kommt Borlas auch nicht für ein Atommüll-Endlager in Frage - Glück gehabt! Aber indem man sich diese Alternativen vor Augen hält, könnte man eine reine Blockadehaltung gegenüber der Windkraft vielleicht doch überdenken und nach Varianten suchen, von denen alle etwas haben. Mir scheint nämlich, dass die Ablehnungsgründe nicht unbedingt die lösbaren Sicherheits- oder Naturschutzbedenken sind, sondern der Umstand, dass irgendjemand, meist noch "aus dem Westen", sich angeblich "eine goldene Nase" verdient. Dem könnte man die Idee eines Bürgerkraftwerkes entgegen setzen, das von den Borlasern selbst finanziert wird. Die Erträge gehen dann an die Bürger zurück - warum sollen immer die anderen die Erlöse einstreichen? Ebenso wichtig ist eine transparente und kontinuierliche Bürgerinformation über geplante Vorhaben.
Der Energie-Tisch Altenberg e.V. berät u. a. über Finanzierungsmöglichkeiten des Einsatzes erneuerbarer Energien, auch unter der Maßgabe, dass das Geld in der Region bleibt.
Daraufhin schriebDipl.-Ing. Peter Schewe:
Windstrom: Grüne Ideologie?
Die Aussagen des Herrn Warschau können nicht unwidersprochen hingenommen werden, sie sind falsch und irreführend.
Immer wieder wird nicht nur von Laien die Windkraft als Energie der Zukunft angesehen, in völliger Unkenntnis folgender Tatsachen: Energie kann nicht erzeugt, sondern nur umgewandelt werden. Dabei entstehen zwangsläufig Verluste, auch bei der Windkraftnutzung. Unsere einzige Energiequelle ist die Sonne. Von ihr kommen alle in Biomassen, dazu gehören auch Kohle, Öl und Erdgas, im Wind, im Wasser, in der Erdwärme und auch im Atom enthaltenen Energien.
Wind ist in unseren Breiten ein unzuverlässiger Energielieferant. Mal weht er kräftig, mal gar nicht. Wie oft ließen im vergangenen Sommer die Windräder nicht die Flügel hängen! Weder die Überschüsse noch die Defizite lassen sich ausgleichen, da sich Elektroenergie großtechnisch nicht speichern lässt (außer über den Umweg der Wasserkraft durch Pumpspeicherwerke mit großen Verlusten). Demzufolge muss neben der aus Wind „erzeugten" Energie ständig konventionell „erzeugte" Energie (dazu gehört auch der Atomstrom) bereitgestellt werden, die dann, wenn die gesetzlich verfügte Abnahme des Windstroms erfolgt, vernichtet werden muss, da sich die Leistung der Großkraftwerke nur verzögert anpassen lässt. Konventionell „erzeugte" Energie wird zugunsten der Windkraftnutzung gewollt vernichtet und von allen bezahlt.
Auch Windenergiebetreiber verbrauchen Strom bei Windflaute. Deshalb hat Kurt Biedenkopf zu Recht die Windenergienutzung als staatlich geförderte Geldvernichtungsmaschine angeprangert, weil sie volkswirtschaftlicher Unsinn ist und nicht weil einige wenige davon profitieren, so lange der Staat, d.h. der Steuerzahler, sie subventioniert.
Windenergienutzung ist also keine Frage einer Amortisation, sondern eine Frage grüner Ideologie, ohne Subvention stände nicht ein Windrad in der Landschaft. Leider schweigt sich die Lobby der Windkraftverfechter bis heute darüber aus, mit welchem Wirkungsgrad Windkraft in Strom umgewandelt wird. Von der zeitweilig gebremsten Rotation des Rotors bis zum Einspeisungspunkt im Netz sind nämlich einige Hürden zu nehmen. Wechselgleichrichter. Frequenzwandler und hohe Leitungsverluste durch die dezentrale Netzanbindung sind nur einige der sorgsam verschwiegenen Knackpunkte.
Was Herr Warschau über die Energiebilanz herkömmlicher Kraftwerke schreibt, stimmt nur dann, wenn ich dem Trugschluss aufsitze, allein herkömmliche Energieumwandler benötigen Primärenergie.
Das stimmt aber nicht, auch Wind ist nur eine Form der uns zur Verfügung stehende Primärenergie, der Sonnenenergie also. Über deren begrenzte Verfügbarkeit könnte man lange philosophieren. Wahrscheinlich wird sie länger da sein, als wir sie benötigen werden. Bis die Sonne ausgeht, dürfte sich die Spezies Mensch nämlich schon längst verabschiedet haben von diesem Planeten.
Grüner Panikmache vor einer menschenverursachten Klimaveränderung haben wir die mit Windrädern zugestellten Landschaften zu verdanken, nicht gesundem, volkwirtschaftlichem Denken.
Leider noch unveröffentlicht, meint Wolfgang Klotz aus Freital:
Das eigentliche Problem liegt auf einer ganz anderen Ebene: Die Entstehung fossiler Rohstoffe also Kohle, Öl, Erdgas liegt Erdzeitalter zurück. Die Nutzung ist erdgeschichtlich gesehen ein winziger Moment. Steinkohle aus dem Freitaler Raum gab es ca. 450 Jahre bis Mittle des letzten Jahrhunderts. Regional ist mit fossiler Energie damit für immer Schluss! Anderswo gibt noch Fossiles. Abhängig davon, wer Zugriff erhält - der Energieverbrauch auf der Welt ist ja keinesfalls gleichverteilt(!) - reicht das Öl noch geraume Zeit. Stichwort Zugriff: - Das heute dort Krieg ist, wo ergiebige Ölquellen sprudeln, hält wohl nur der Naive für Zufall.
Dringend notwendig ist, dass wir heute über Energie und deren effizienten Einsatz nachdenken.Die Gesellschaft und jeder einzelne. Da bringt es wenig, wenn wir Leuten nachlaufen, die ganz genau Wissen, wie es nicht geht. In nicht zu ferner Zukunft ist Kohle, Öl und Gas alle! Speziell Öl ist neben Brennstoff auch Rohstoff: Ohne Öl keine Plaste ohne Plaste keine Tupperparty - nur als Beispiel!
Sicher ist ein Windrad ein Eingriff in die Natur und ich will keinem vorschreiben, es schön zu finden. Es verbraucht Fläche. Es bewegt sich. Es macht Geräusche. Es ist weithin sichtbar und es soll auch nicht drumherumgeredet werden, dass im Binnenland mit der Höhe des Windrades der Ertrag aus strömungstechnischen Gründen steigt. Nabenhöhen um 100 Meter bei Leistungen von rd. 2 MW sind Stand der Technik, 3 MW- Maschinen sind in der Erprobung und über 5 MW wird nachgedacht.
Jeder sollte die Windkraft unvoreingenommen als Kompromiss betrachten und für sich persönlich ehrlich abwägen, was geht. Schaden an der Natur: Ein einziges Tankerunglück - und die gab es recht regelmäßig - hat den Tod tausender Seevögel, langfristige Schäden am Ökosystem, ruinierte Existenzen von Fischern zur Folge. Für die Braunkohle werden Landstriche umgegraben und ganze Gemeinden ausgelöscht. Beim Verbrennen haben wir heute "nur" noch Treibhausgase. Doch der Erzgebirgskamm war mal bewaldet... Die an Stahlgittermasten in der Gegend herumhängenden Überlandleitungen sind in der Natur auch nicht zu übersehen. Nicht ganz so hoch wie Windräder dafür mit 10 facher Menge in der Landschaft vertreten, erregen die niemand.
Flächenverbrauch: Sollte wir da nicht zuerst auf die Einkauftempel und Gewerbegebiete schauen, für die wir die grüne Wiese zubetonieren während die Städte veröden?
Wäre es für die "Akustiker" nicht sinnvoller, darüber zu grübeln wie und dafür zu streiten das die sattsam bekannte Grenzwertüberschreitung in Sachen "Lärm" für die Anlieger der Bundesstraßen ein baldiges Ende hat? "Infraschall" !? Wer hat den gemessen? Was bewirkt er? Messbar ist die hochfrequente Strahlung von Handys und Fachleute warnen vor möglichen Folgen, die heute weder belegt noch auszuschließen sind. Immerhin existieren staatlich vorgegebene Grenzwerte als Gefahrenindiz. Aber die Webung brüllt von allen Seiten "Handy holen und ...zig ? sparen" jeder holt und keiner denkt nach(!).
Nehmen Sie es als Geschäftsidee und nicht als Provokation: Extremsportlern haben die Treppen in New Yorker Wolkenkratzern als "Laufstrecke" entdeckt. Das gleiche könnte Mann (oder Frau) hier vor Ort in Ergänzung des Aktivurlaubs anbieten: Wendeltreppenlauf im inneren des Spargels und das bis zu einer Aussichtsplattform knapp unter der Gondel! Diese ist bereits optional zu haben. Ja gut, wir wollten uns sachlich ohne Emotionen über Windkraft unterhalten. Was ich dazu sagen wollte: Im Strommix hat Windkraft eine gute Berechtigung. Die Windkraft kann nicht alles, aber vieles. Die Anlagenzahl wird in Deutschland nicht wesentlich über die vorhandenen 14 000 steigen. Der Ersatz bestehender Anlagen durch leistungsfähigere ( neudeutsch "Repowering" ) steht in naher Zukunft an. Die totale Verspargelung ist also nicht.
Noch eine Idee zum Strompreis: Sicher ist, das für den Windstrom alle Kosten im Preis erfasst sind und eine Abnahmegarantie für den Strom Planungssicherheit schafft. Haben Sie sich schon mal gefragt, ob im Atomstrompreis beispielsweise die Kosten für die Versicherung eines zugegeben unwahrscheinlichen aber nicht auszuschließenden Supergaus a la Tschernobyl enthalten sind? Oder im Kohlestrompreis die Kosten für die Renaturierung der Tagebaue oder für die Aufforstung des Erzgebirgskammes? Die heutigen Kraftwerke sind zum großen Teil abgeschrieben und müssen in absehbarer Zeit durch Neubauten ersetzt werden. Bleibt das dann preisneutral? Fragen, die sich jeder ernsthaft stellen sollte, bevor er in der Windkraftdiskussion mitmischt.
(Übrigens ist die Energie, die in einer Windkraftanlage von heute steckt, lageabhängig nach bereits 3 ... 9 Monaten erwirtschaftet.)
Quelle: http://www.sz-online.de/ 27. 11. 03
Studie Windenergie und Tourismus
Fünf Hinweise darauf, dass sich Windkraft und Tourismus vertragen können
Energiewirtschaft und Landschaftswahrnehmung
